Lipödem-OP

Erstattungs-Check

Finden Sie in wenigen Fragen heraus, ob bei Ihnen eher eine Kassen- oder eine Selbstzahlerleistung infrage kommt – als erste Orientierung, keine verbindliche Kostenzusage.

Frage 1 von 10
Haben Sie eine ärztlich bestätigte Lipödem-Diagnose?Die Kostenübernahme setzt eine gesicherte Diagnose voraus. Ohne diese wird ein GKV-Antrag nicht erfolgreich sein.
Wie stark beeinträchtigt das Lipödem Ihren Alltag?Die Krankenkassen verlangen für eine Kostenübernahme den Nachweis eines erheblichen Leidensdrucks – Schmerzen, Schwellungen und Einschränkungen im Alltag müssen ärztlich dokumentiert sein.
Erfüllen Sie die Voraussetzungen des G-BA für eine Kassenübernahme bereits?Die folgenden Voraussetzungen müssen für eine Kassenübernahme erfüllt und ärztlich dokumentiert sein.
  • Entstauungstherapie (KPE) seit mindestens 6 Monaten – ärztlich dokumentiert
  • BMI unter 35
  • Keine Gewichtszunahme in den letzten 6 Monaten
An welchen Körperstellen haben Sie Beschwerden oder wünschen sich eine Behandlung?Die GKV übernimmt die operative Therapie derzeit nur an Beine und Arme. Alle anderen Bereiche sind Privatleistung – auch wenn dort Lipödem-typische Beschwerden vorliegen.

GKV-Areale:

Zusätzlich betroffene Areale (Selbstzahlerleistung):

Was ist Ihnen nach der Operation am wichtigsten?Bei der Kassenleistung steht die medizinische Notwendigkeit im Vordergrund. Eine gründliche Liposuktion kann zu erschlaffter Haut führen – besonders an Oberschenkeln, Knien und Oberarmen. Ästhetische Korrekturen sind dabei nicht vorgesehen.
Wie wichtig ist Ihnen die Erfahrung Ihres Operateurs?Der G-BA-Beschluss legt fest, dass Ärzte Kassenpatientinnen operieren dürfen, sobald sie 20-50 Operationen vorweisen können. Bei LIPOCURA® führt das Team seit Jahren mehr als 2000 Lipödem-Operationen pro Jahr durch.
Welche Methode der Lipödem-OPs fühlt sich für Sie richtig an?Bei einer Kassenleistung dürfen ambulant maximal 3 Liter pro Operation abgesaugt werden. Dies entspricht 1-2 Arealen. Eine Selbstzahler-Lipödem-OP bei LIPOCURA® behandelt ambulant 3-4 Areale oder saugt stationär großvolumig bis zu 10% des Körpergewichtes ab (mehrere betroffene Areale).
Wie wichtig ist Ihnen die Ausfallzeit (Krankheitstage nach der jeweiligen Operation)?Bei den kleinen ambulanten OPs sind Sie jeweils ca. 5 Tage krankgeschrieben - also ca. 25-30 Tage bei 5-6 OPs. Nach den großvolumigen Operationen sind sie jeweils 10 Tage krankgeschrieben und haben somit bei 2 Operationen insgesamt ca. 20 Tage Ausfallzeit.
Wie wichtig ist es Ihnen, innerhalb der nächsten 6–12 Monate operiert zu werden?GKV-Wartezeiten von 12–24 Monaten sind realistisch. Längere Wartezeiten können je nach individueller Situation belastend sein — etwa bei Beruf, Familie, Mobilität oder Kinderwunsch und dem Fortschreiten der Erkrankung.
Wären Sie offen für einen individuellen Gesamtplan, der Kassenleistungen und privat finanzierte Zusatzleistungen sinnvoll kombiniert?Es ist möglich, GKV-Leistungen (Beine, Arme) mit privat finanzierten Arealen wie Bauch, Gesäß oder Rücken zu kombinieren – teils sogar im selben Eingriff. Das reduziert die Gesamtzahl der OPs und spart Ausfallzeit.
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